Wahrhaftigkeit in Teams entsteht nicht durch Druck, sondern durch einen sicheren Raum. In meiner Arbeit als Begleiter erlebe ich immer wieder, dass hinter der Fassade von Geschäftigkeit oft eine tiefe Sehnsucht nach Klarheit und echtem Sinn liegt. Der folgende Fall aus einem meiner letzten Workshops zeigt, was passiert, wenn wir den Mut finden, die Masken abzulegen.
Schluss mit dem Theater der Geschäftigkeit
„Mein Team rotiert, aber es kommt nichts dabei heraus.“ Elviras* Frust im Workshop war greifbar.
Zu Beginn erlebte ich den klassischen : Es wurde viel darüber gesprochen, wie toll man ist und welche wichtigen (aber unüberprüfbaren) Beiträge man leistet. Eine perfekte Inszenierung. Fassade statt Wahrheit.
Das erinnert an unseren Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Klage über mangelnde Leistungsbereitschaft. Doch ich sage: „Faulheit“ ist selten das Problem. Das wahre Problem ist das Fehlen eines sicheren Raums für Wahrhaftigkeit.
Die Wandlung
Erst als im Laufe des Workshops das Vertrauen wuchs, fielen die Masken. Die Teilnehmer wagten es, ihre echte Wahrheit auszusprechen. In diesem Moment der wachsenden, wurde der Weg frei für echte Veränderung.
Der Hebel
Wir haben nicht über Disziplin gesprochen. Wir haben über Purpose, Vision, Ziele und Verbindlichkeit gesprochen. Wenn das „Wofür“ klar ist und die Fassaden fallen, entsteht Eigenverantwortung von ganz allein.
Mein Fazit
- Wer Leistung will, muss den Maskentanz beenden.
- Purpose statt Fassade
- Vertrauen statt kleinteiliger Verwaltung
Wann geben Sie Ihrem Team den Raum für diese Wandlung?
*Name geändert

